Was ist der HUB?

Der MOLIT HUB ist zentraler Kontenpunkt im MOLIT-Framework. In dieser Funktion hält er strukturierte medizinische Daten, die von EQU und VITU abgerufen werden können. Ferner werden Schnittstellen zu vorhandenen Kliniksystemen bereitgestellt, um einen Import von Daten zu ermöglichen.

Nutzung mit EQU

In den HUB können Patienten, die an einer Befragung teilnehmen sollen, aus dem Primärsystem des Klinikums importiert werden. Befindet sich ein Patient in der Patientenliste des Systems, kann ihm ein Fragebogen zugewiesen werden. Die Beantwortung der Fragebögen erfolgt über EQU. Nach der Beantwortung dieser Fragebögen, hat das klinische Personal mittels der Auswertungsfunktion des HUBs Zugriff auf diese Daten. Die im Klinikum gesammelten und übermittelten Daten können damit zentral über den HUB verwaltet, dargestellt und graphisch aufbereitet werden. In diesem Prozess verlassen die Daten zu keiner Zeit das Klinikum.

Schnittstelle zu VITU

Die im HUB hinterlegten Patientendaten der Patienteliste können als neue Fälle dem virtuellen Tumorboard VITU zugewiesen werden und werden im Anschluss im VITU Modul Arbeitsliste geführt. Krankenhausinterne Quellen (wie Krankenhausinformationssystem, Laborinformationssystem, Pathologiemanagementsystem, Dokumentationssystem, u.a.) übertragen Daten durch einen Importer an den HUB. Diese strukturiert vorlegenden Daten können im HUB einem Fall zugeordnet werden. In VITU wird der Fall einer bestimmten Videokonferenz zugewiesen, für das Empfehlungsprotokoll kann auf die im HUB gehaltenen Daten referenziert werden. In Zukunft soll diese Zuweisung von strukturierten Falldaten zu einem Fall den Tumorkonferenzteilnehmern (Behandlungsteam aus Ärzten, Biologen, Humangenetikern, etc.) eine Vorbereitungsgrundlage für die Fallbesprechung liefern.

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